Heute ist der 30.10.2026, und während der Herbst langsam den Winter umarmt, gibt es in der deutschen Seilbahnbranche viel zu berichten. Die 37. Jahrestagung im Fichtelgebirge brachte spannende Themen auf den Tisch: Investitionen, die Digitalisierung und sogar der Einsatz von künstlicher Intelligenz wurden lebhaft diskutiert. Die Seilbahnen am Ochsenkopf, die als Paradebeispiel für den erfolgreichen Ganzjahrestourismus gelten, stehen dabei ganz vorne mit dabei. Hier ist die Entwicklung von einem wintersportorientierten Standort hin zu einem ganzjährig nutzbaren Freizeitangebot zu beobachten, das immer mehr Barrierefreiheit bietet.

Die Zahlen sprechen für sich. In der Wintersaison 2025/2026 wurden 5,43 Millionen Erstzutritte an deutschen Seilbahnen registriert, was einem erfreulichen Anstieg von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Nettoumsatz betrug stolze 137,7 Millionen Euro, und die Branche verzeichnete eine Umsatzsteigerung von 4,14 Prozent. Auch die Sommersaison 2026 wurde als sehr erfolgreich gewertet, und der Herbst zeigte sich stabil, auch wenn die genauen Zahlen noch ausstehen. Man darf gespannt sein!

Investitionen und neue Angebote

Die Seilbahnunternehmen investieren kräftig in moderne und sichere Anlagen sowie in ressourcenschonende Technologien und erneuerbare Energien. Am Ochsenkopf wurden beispielsweise neue Kabinenbahnen an der Nord- und Südseite eröffnet, und dies alles für insgesamt 44 Millionen Euro! Nach dem neuen Bikepark, der 2026 eröffnet wurde, sind ab 2027 ein Familienerlebnisweg und eine barrierearme Aussichtsplattform in Planung. Es ist einfach beeindruckend, wie viel hier in neue Freizeitangebote investiert wird.

Ein wichtiges Thema auf der Tagung war auch die Ausbildung von Nachwuchskräften. Der Verband Deutscher Seilbahnen (VDS) betonte, dass technische Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein und Fachwissen unerlässlich sind für den sicheren Betrieb der modernen Anlagen. Der VDS unterstützt Unternehmen, die sich auf den Weg zum Ausbildungsbetrieb machen wollen. Das ist nicht nur für die Branche wichtig, sondern auch für die Zukunft des gesamten touristischen Sektors.

Künstliche Intelligenz im Tourismus

Künstliche Intelligenz (KI) wurde als ein interessantes Werkzeug für individuelleren Gästeservice und effizientere Abläufe erörtert. Fachvorträge und Workshops beleuchteten die konkreten Einsatzmöglichkeiten sowie die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration von KI in den Betriebsalltag. Dabei ist es essenziell, dass KI an den tatsächlichen Bedürfnissen der Unternehmen und Gäste ausgerichtet wird. Ein spannendes Thema, das einen großen Einfluss auf die Zukunft des Tourismus haben könnte!

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Der neue VDS-Vorstand, zu dem auch Thomas Eckl von der Fürstlich Hohenzollernschen Arber-Bergbahn gehört, wird sich diesen Herausforderungen annehmen. Er übernimmt das Amt des zweiten stellvertretenden Vorsitzenden von Antonia Asenstorfer und bringt bereits wertvolle Erfahrungen aus vorherigen Gremien mit ein. Es bleibt abzuwarten, wie er die Entwicklungen in der Branche vorantreiben wird.

Ein Blick in die Zukunft

Die Seilbahnen am Ochsenkopf sind nicht nur ein Beispiel für erfolgreichen Ganzjahrestourismus, sondern auch ein Modell für die gesamte Branche. Die Kombination aus moderner Infrastruktur, neuen Erlebnisangeboten und einem wachsenden Fokus auf Barrierefreiheit hat das Potenzial, die touristische Wertschöpfung und die Lebensqualität vor Ort erheblich zu steigern. Es ist spannend zu sehen, wie sich alles entwickelt. Der VDS erwartet für die kommende Wintersaison steigende Preise für Tagesskipässe, die im Durchschnitt um rund 4,2 Prozent höher ausfallen könnten. Die Skigebiete, die vom Mittelgebirge bis zu den Alpen reichen, bereiten sich bereits auf die Saison vor. Der Start erfolgt, sobald die Temperaturen und die Schneelage es zulassen.

So oder so, die Seilbahnbranche bleibt dynamisch und innovativ. Es wird aufregend sein zu beobachten, wie sich die Entwicklungen in den kommenden Monaten entfalten und welche neuen Erlebnisse uns die Berge bieten werden!