Reisen ist für viele von uns mehr als nur ein Wort. Es ist ein Gefühl, ein Abenteuer, und oft auch eine Art, dem Alltag zu entfliehen. In Deutschland gibt es Städte, die mit ihrer Schönheit und ihrem Charme die Herzen der Reisenden im Sturm erobern. Besonders auffällig ist dabei die Stadt Füssen im Landkreis Ostallgäu. Laut einem Ranking des Reiseportals Holidu steht Füssen ganz oben auf der Liste der meistgesuchten deutschen Kleinstädte für Übernachtungen. Hierzu kommen noch die charmanten Orte Winterberg in Nordrhein-Westfalen und Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach, die ebenfalls in der Gunst der Reisenden ganz weit oben stehen.

Aber was macht Füssen so besonders? Bürgermeister Maximilian Eichstetter hebt die historische Altstadt hervor, die von malerischen Gassen und eindrucksvollen Gebäuden geprägt ist. Dazu die atemberaubenden Seen und die majestätische Berglandschaft – ein wahrer Traum für Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte! Im Jahr 2025 verzeichnete die Stadt über 1,5 Millionen Übernachtungen, was im Vergleich zu 2016 mit rund 1,3 Millionen eine beachtliche Steigerung darstellt. Man könnte sagen, Füssen hat sich zur wahren Perle des Allgäus gemausert.

Dinkelsbühl – Ein Geheimtipp mit Geschichte

Ein wenig weiter nordwestlich liegt Dinkelsbühl, das sich ebenfalls über einen enormen Anstieg der Übernachtungszahlen freuen kann. Oberbürgermeister Christoph Hammer berichtet, dass sich die Übernachtungen in den letzten zehn Jahren mehr als verdreifacht haben. 2025 wurden 309.192 Übernachtungen registriert – das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Stadt! Und der Trend zeigt nach oben: Für 2026 rechnet man mit insgesamt 330.000 Übernachtungen.

Was ist das Geheimnis von Dinkelsbühl? Es sind wohl die Kombination aus Auszeichnungen und Veranstaltungen, die die Stadt ins Rampenlicht rücken. Das Prädikat „Schönste Altstadt Deutschlands“ und die Nennung unter den schönsten Städten Europas durch CNN sind da nur der Anfang. Die Stadt hat sich auch um ihre Infrastruktur gekümmert – ein moderner Wohnmobilstellplatz wurde eröffnet, und sieben Hotels wurden saniert oder neu angesiedelt. Das Resultat? Ein zeitgemäßer Unterkunftsstandard, der es Reisenden bequem macht.

Der wirtschaftliche Einfluss des Tourismus

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, wie wichtig der Tourismus für die bayerische Wirtschaft ist. Im Jahr 2024 erwirtschaftete der Tourismus in Bayern stolze 37,5 Milliarden Euro, was etwa 4,75 Prozent zur Bruttowertschöpfung des Freistaates beiträgt. Diese beeindruckenden Zahlen sind nicht nur für große Städte wie München oder Nürnberg von Bedeutung, sondern auch für kleinere Orte wie Füssen und Dinkelsbühl, die sich immer mehr als touristische Ziele etablieren.

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Die statistischen Erhebungen im Tourismussektor liefern spannende Einblicke in die Entwicklung von Angebot und Nachfrage. Die monatlichen Berichte erfassen die Ankünfte und Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben und Campingplätzen, die alle zur bunten Vielfalt des bayerischen Tourismus beitragen. Das zeigt, dass es nicht nur die großen Hotels sind, die Reisende anlocken, sondern auch die kleinen, charmanten Beherbergungsstätten, die oft die besten Geheimtipps bieten.

Insgesamt ist die Entwicklung des Tourismus in Bayern bemerkenswert. Die kontinuierlichen Investitionen in die touristische Infrastruktur, die Pflege der historischen Altstädte und die vielfältigen Veranstaltungen machen die Region zu einem attraktiven Ziel für viele Reisende. Egal ob in der malerischen Natur von Füssen oder in der historischen Kulisse von Dinkelsbühl – hier gibt es immer etwas zu entdecken und zu erleben.