Tiroler Tourismusverbände erhalten Österreichisches Umweltzeichen für nachhaltige Entwicklung
In den malerischen Tiroler Bergen ist kürzlich etwas Großartiges geschehen! Im Oktober wurden gleich vier Tourismusverbände im Außerfern – die Tiroler Zugspitz Arena, Lechtal Tourismus, das Tannheimer Tal und die Naturparkregion Reutte – mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Tourismusdestinationen ausgezeichnet. Das ist nicht nur ein Grund zur Freude, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltiger Entwicklung! In diesen Zeiten, wo das Bewusstsein für Umweltschutz immer mehr in den Mittelpunkt rückt, zeigt dieses Zeichen, dass man auch im Tourismus umdenken kann.
Die Auszeichnung ist im Grunde genommen ein einheitlicher Rahmen für die ökologische, soziale und wirtschaftliche Entwicklung von Tourismusregionen in ganz Österreich. Es umfasst sechs zentrale Bereiche: Management, Sozioökonomie, Umwelt- und Klimaschutz, Biodiversität sowie Natur- und Landschaftsschutz, Mobilität und Kultur. Die Anforderungen sind dabei nicht ohne: 119 Kriterien müssen erfüllt werden, von denen 63 als Grundvoraussetzung gelten. Und das alles muss nicht nur einmalig, sondern kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt werden! Das bedeutet, dass die vier Verbände, unterstützt von 36 Gemeinden und weiteren regionalen Partnern, in den kommenden Jahren ordentlich ins Schwitzen kommen werden. Aber hey, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!
Ein gemeinsames Ziel
„Das Umweltzeichen macht bestehende Leistungen sichtbar und zeigt weiteren Entwicklungsbedarf auf“, sagt Martina Heim, die Nachhaltigkeitskoordinatorin. Bundesumweltminister Norbert Totschnig hat dieser Initiative ebenfalls ein großes Lob ausgesprochen. Er bezeichnete die Zertifizierung als Grundstein für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung des Tiroler Tourismus. Und das ist genau das, was wir brauchen! Die vier Verbände wollen den Tourismus im Einklang mit der Natur und den Menschen vor Ort gestalten. Das klingt fast schon wie eine Liebeserklärung an die Tiroler Landschaft und Kultur, oder?
Um das Ganze effizienter zu gestalten, arbeiten die Verbände seit Jahren in gemeinsamen Projekten und haben die Zertifizierung von Anfang an als Team angepackt. Eine gemeinsame Nachhaltigkeitskoordination sorgt dafür, dass Wissen, Erfahrungen und bewährte Maßnahmen gebündelt werden. Workshops und Bestandsaufnahmen haben bereits dazu geführt, dass man ein klares Bild davon hat, wo man steht und wo Handlungsbedarf besteht. Es wird Zeit, dass die Gäste auch über die tollen nachhaltigen Initiativen informiert werden, die hier umgesetzt werden.
Nachhaltigkeit als Leitmotiv
Österreichs Tourismus hat sich das Ziel gesetzt, Nachhaltigkeit in allen Bereichen stärker umzusetzen. In einem umfassenden Entwicklungsprozess haben Branchenvertreter:innen, Umweltexpert:innen und weitere Stakeholder zusammengearbeitet, um die Europäischen Tourismus-Indikatoren (ETIS) und die Kriterien des Global Sustainable Tourism Council (GSTC) zu integrieren. Das hat zur Entwicklung eines Umweltzeichen-Standards für nachhaltige Tourismusdestinationen geführt. Die Vernetzung mit nachhaltig engagierten Unternehmen und Organisationen soll dabei helfen, diese Ziele zu erreichen.
Das Österreichische Umweltzeichen gilt nicht nur für die touristischen Destinationen, sondern auch für Gastronomie- und Kulturbetriebe. Die Richtlinie UZ 82 unterstützt die Destinationen dabei, einen Nachhaltigkeitsprozess ins Rollen zu bringen und die Zielerreichung zu dokumentieren. Es ist wie ein Kompass für alle, die in der Branche tätig sind – ein Wegweiser, der zeigt, wo es langgeht, und gleichzeitig den Gästen ein umfassend nachhaltiges Erlebnis bieten soll. Das ist doch mal eine feine Sache!
Die kommenden Jahre werden sicher spannend für die Tiroler Verbände, denn das Umweltzeichen gilt vier Jahre ab der Verleihung und muss dann erneuert werden. Das heißt, die bereits umgesetzten Nachhaltigkeitsmaßnahmen müssen weiterentwickelt und erneut überprüft werden. Man darf gespannt sein, wie sich die Region in dieser Zeit verändert – und ich bin mir sicher, die Tiroler werden uns da nicht enttäuschen!
