Die ZDF-Serie „Die Rosenheim-Cops“ ist mittlerweile ein fester Bestandteil der deutschen Fernsehlandschaft. Seit über 20 Jahren zieht sie Krimifans in ihren Bann, während die Kommissare im malerischen oberbayerischen Voralpenland Mordfälle aufklären. Inzwischen ist die Serie sogar in der 25. Staffel angekommen – das ist doch echt beeindruckend!

Wenn man an die charmanten und oft skurrilen Fälle denkt, die hier gelöst werden, kann man sich kaum vorstellen, dass hinter den Kulissen auch Herausforderungen lauern. Anwohner und Besucher, die sich von den Drehorten angezogen fühlen, sorgen manchmal für hitzige Diskussionen. Produktionsleiter Carsten Griemert hat in einer ZDF-Dokumentation, die den Titel „Rosenheim-Cops Backstage: Wenn Sie bitte mitkommen möchten“ trägt, auf die Probleme hingewiesen, die durch den Ansturm der Set-Touristen entstehen. Besonders betroffen ist der Hofer-Hof, das Zuhause von Marie Hofer, der in der Serie von Karin Thaler verkörpert wird. Hier leben tatsächlich Anwohner, und der ständige Besucherstrom beeinträchtigt deren Alltag und Privatsphäre. Griemert appellierte an die Fans, mehr Rücksicht zu nehmen und die Privatsphäre der Bewohner zu respektieren.

Beliebte Drehorte in Rosenheim

Die Drehorte von „Die Rosenheim-Cops“ sind nicht nur für die Fans der Serie von Bedeutung, sondern haben sich auch zu beliebten Ausflugszielen entwickelt. Das Rosenheimer Rathaus beispielsweise, das als Polizeipräsidium dient, ist ein Muss für jeden Besucher. Neben dem Rathaus gibt es noch viele andere Schauplätze, die in den Episoden vorkommen. Gasthaus „Zum Senta“, die Marien-Apotheke und das Modehaus Adlmaier am Max-Josefs-Platz sind ebenso Teil dieser Kulisse. Wer in die Welt der „Rosenheim-Cops“ eintauchen möchte, sollte sich unbedingt einer Stadtführung anschließen. Diese werden regelmäßig angeboten und führen die Teilnehmer zu alten und neuen Drehorten.

Doch nicht alle Drehorte sind öffentlich zugänglich. Viele sind private Anwesen, und das bedeutet, dass man aufpassen sollte, wem man beim Besuch dieser Orte über den Weg läuft. Die Außenaufnahmen des Hofer-Hofs finden beispielsweise in Weyarn im Landkreis Miesbach statt, während die Innenaufnahmen in den Studios der Bavaria Filmstadt in München gedreht werden. Es ist schon ein bisschen verrückt, wie viele verschiedene Locations für eine Serie genutzt werden!

Die Fantour: Ein unvergessliches Erlebnis

Für all jene, die tief in die Welt der „Rosenheim-Cops“ eintauchen möchten, hat die Touristinfo Rosenheim in Zusammenarbeit mit der Bavaria Film GmbH eine besondere „Fantour“ organisiert. Diese Tour startet um 10:00 Uhr mit einer Stadtführung durch Rosenheim, bei der man die Außendrehorte besichtigt und spannende Geschichten zur Serie erfährt. Ein Mittagessen in einem typisch bayerischen Wirtshaus rundet das Erlebnis ab, bevor es mit dem Bus Richtung München geht. Unterwegs wird ein Halt an einer bekannten Kapelle eingelegt – perfekt für ein paar Schnappschüsse! Um 15:00 Uhr erreicht man schließlich die Bavaria Filmstadt, wo eine spezielle VIP-Führung auf dem Programm steht.

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Diese Führung ist ein echtes Highlight. Man darf das Polizeirevier und das Gasthaus „Times Square“ besichtigen, und das alles mit interessanten Informationen zu den Dreharbeiten. Für 169 Euro pro Person ist die Tour ein echtes Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass auch ein Fanartikel, die Busfahrt und das Mittagessen dabei sind. Aber Achtung: Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt, also schnell anmelden!

Die „Rosenheim-Cops“ sind mehr als nur eine Serie – sie sind ein Stück bayerische Kultur, das sowohl Einheimische als auch Touristen fasziniert. Also, schnapp dir deine Freunde und mach dich auf den Weg, um die Welt der Kommissare Hofer und Hansen hautnah zu erleben!