Heute ist der 5.11.2026 und ganz ehrlich, die Welt der Geschäftsreisen steht Kopf! Die Global Business Travel Association (GBTA) hat kürzlich einige spannende Prognosen veröffentlicht, die zeigen, dass die Ausgaben für Geschäftsreisen mit Ausgangspunkt Europa bis 2026 auf satte 404 Milliarden Euro ansteigen sollen. Das ist ein Plus von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr! Gleichzeitig wird aber nur ein moderater Anstieg der Reisen selbst von 0,7 Prozent auf rund 600 Millionen erwartet. Irgendwie paradox, oder?

Die Zahlen stammen von der GBTA + VDR Europe Conference, die am 4. November 2026 stattfand. Man könnte meinen, dass die Anzahl der Reisen und die Ausgaben Hand in Hand gehen, aber die Realität sieht anders aus. Während die Ausgaben weltweit auf 1,52 Billionen Euro steigen sollen, bleibt der europäische Anteil bei 27 Prozent – ein klarer Hinweis darauf, dass Unternehmen bereit sind, für Qualität zu zahlen, während die Reisemengen stagnieren.

Wer gibt wie viel aus?

Deutschland, unser liebster Nachbar, bleibt der größte europäische Geschäftsreisemarkt mit einem Anteil von 19,8 Prozent und prognostizierten Ausgaben von 79,9 Milliarden Euro. Das lässt die anderen großen Märkte wie Großbritannien (50 Milliarden britische Pfund), Frankreich (45 Milliarden Euro) und Italien (39,5 Milliarden Euro) ganz schön klein aussehen. Zusammen repräsentieren die fünf größten Märkte etwa 62 Prozent der europäischen Geschäftsreiseausgaben. Es ist schon erstaunlich, wie sich die Ausgaben in Westeuropa auf 354,9 Milliarden Euro summieren, während in Mittel- und Osteuropa nur 49,1 Milliarden Euro ausgegeben werden. Hier wird ein Wachstum von 10,8 Prozent erwartet, während Westeuropa nur 6,5 Prozent zulegen soll. Ein bisschen ungleich verteilt, oder?

Die Umfragen zeigen ebenfalls interessante Trends. Rund 63 Prozent der Geschäftsreisen waren 2025 Inlandsreisen, während nur 37 Prozent international waren. Es bleibt also spannend, wie sich die Reiselandschaft in der Zukunft entwickeln wird. Die häufigsten Gründe für diese Reisen? Kunden-, Vertriebs- und Betreuungsgespräche – alles, was das Geschäft am Laufen hält. Und hey, wer hätte gedacht, dass 55 Prozent der Befragten planen, ihre Geschäftsreise um einen privaten Teil zu verlängern? Da wird die Arbeit gleich ein bisschen angenehmer!

Die Kosten im Blick

Ein Blick auf die Ausgaben zeigt, dass die durchschnittlichen Kosten einer Geschäftsreise in Europa bei 850,70 Euro liegen. Die größten Posten sind Unterkunft, Essen und Getränke sowie Flugreisen. Und während Geschäftsreisende aus dem Vereinigten Königreich mit durchschnittlich fast 1.305 Euro pro Reise die Spitzenreiter sind, bleiben die Ausgaben in Polen und Schweden mit etwa 639 bis 646 Euro pro Reise eher bescheiden. Man könnte sagen, es gibt noch viel Spielraum für Verbesserungen!

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Die Relevanz von Geschäftsreisen wird von 83 Prozent der europäischen Reisenden als hoch eingeschätzt, da sie bei der Erreichung von Unternehmenszielen eine große Rolle spielen. Und ja, auch die Digitalisierung hat ihren Platz gefunden. Immerhin 40 Prozent der Reisenden fühlen sich wohl, wenn Künstliche Intelligenz zur Buchung ihrer Reisen eingesetzt wird. Ein kleiner Schritt in die Zukunft, aber dennoch ein bisschen verhalten im Vergleich zu anderen Regionen.

Ein Markt im Wandel

Doch der Markt für Geschäftsreisen ist in einem ständigen Wandel. Die Corona-Pandemie hat die Branche hart getroffen, und obwohl die Reisetätigkeit inzwischen zurückgekehrt ist, liegt sie immer noch deutlich unter dem Niveau von 2019, als es knapp 200 Millionen Geschäftsreisen in Deutschland gab. Im Jahr 2024 wurden nur noch rund 107 Millionen Reisen registriert. Unternehmen stellen zunehmend die Notwendigkeit von Geschäftsreisen in Frage. Digitale Kommunikationsmittel ermöglichen den persönlichen Austausch unabhängig vom Standort – eine Entwicklung, die nicht zu unterschätzen ist.

Und während die Ausgaben steigen, ist auch die Nachhaltigkeit ein heißes Thema. Geschäftsreisen verursachen hohe Kosten, und viele Unternehmen suchen nach Wegen, dies zu optimieren. Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass der Markt sich weiter entwickeln wird. Die Prognosen der GBTA deuten darauf hin, dass bis 2030 die europäischen Geschäftsreiseausgaben auf 471 Milliarden Euro steigen könnten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Trends weiter entfalten und ob die Reisenden bereit sind, sich auf neue Realitäten einzustellen.