Das Wochenende steht vor der Tür, und für viele ist das der perfekte Zeitpunkt, um einen kleinen Ausflug zu planen oder die Familie zu besuchen. Wenn du jetzt an die Autobahn denkst, könnte dir das Herz ein wenig schneller schlagen. Aber keine Sorge! Vom 6. bis 8. November wird auf den deutschen Autobahnen eine entspannte Verkehrslage erwartet. Laut ACE wird „wieder Ruhe einkehren“, und auch der ADAC berichtet von nur geringer Staugefahr. Aufatmen ist angesagt!

Doch nicht alles bleibt friedlich. Am Sonntag wird das Ende der Herbstferien in Bayern zusätzlichen Verkehr im Süden mit sich bringen. Besonders auf den Heimreiserouten und in Baustellenbereichen könnte es moderat stauen. Lange Staus sind jedoch eher die Ausnahme als die Regel – das ist schon mal ein kleiner Trost. Der verkehrsreichste Zeitpunkt wird voraussichtlich der Freitagnachmittag sein, wenn Berufs- und Wochenendpendler auf den Straßen sind.

Was du beachten solltest

Wenn du außerhalb der Hauptreisezeiten unterwegs bist, ist das schon mal ein großer Vorteil. Es empfiehlt sich, möglichst vor dem Berufsverkehr zu starten und einen Blick auf die aktuelle Verkehrslage zu werfen. Das könnte dir den einen oder anderen Stau ersparen. Außerdem gibt es zurzeit etwa 1.000 Baustellen auf den deutschen Autobahnen – also Vorsicht bei der Planung deiner Route!

Der Herbst bringt auch andere Herausforderungen mit sich. Witterungsbedingte Behinderungen sind nicht auszuschließen. Von Bodenfrost bis zu winterlichen Straßenverhältnissen, vor allem in den Mittelgebirgen und den Alpen, solltest du auf alles gefasst sein. So kann es schnell passieren, dass du im schönsten Herbstlaub stecken bleibst.

Wo es eng werden könnte

Mehr Verkehr und Staus werden im Großraum München und auf bestimmten Autobahnen erwartet. Hier eine kleine Auswahl der Strecken, die du besser meiden solltest:

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  • A 1: Hamburg–Bremen–Osnabrück–Münster–Dortmund–Köln
  • A 2: Magdeburg–Braunschweig–Hannover–Dortmund
  • A 3: Passau–Nürnberg–Würzburg–Frankfurt–Köln
  • A 5: Basel–Karlsruhe–Heidelberg–Frankfurt am Main
  • A 7: Flensburg–Hamburg–Hannover–Kassel sowie Würzburg–Ulm–Füssen/Reutte
  • A 8: Salzburg–München–Ulm–Stuttgart–Karlsruhe
  • A 12: Berliner Ring–Frankfurt/Oder
  • A 24: Hamburg–Schwerin
  • A 45: Hagen–Dortmund
  • A 61: Koblenz–Mönchengladbach
  • A 95: München–Garmisch-Partenkirchen

In Österreich wird insgesamt weniger Verkehr erwartet, aber auch hier gibt es staugefährdete Transitstrecken, wie die A 1 und die A 9. In der Schweiz sind vor allem die A 1 und die A 2 betroffen. Wenn du also ins benachbarte Ausland reisen möchtest, sei gewarnt: Auch dort kann es eng werden!

Ferientermine im Blick behalten

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Ferientermine. Wenn du 2026 unterwegs bist, schau dir die Ferienzeiten in den verschiedenen Bundesländern an. Gerade in den Sommerferien, die in Baden-Württemberg und Bayern von Ende Juli bis Mitte September gehen, wird es auf den Straßen voll. Auch die Herbstferien sind ein beliebter Zeitpunkt für Reisen. Halte dir die Daten im Kopf, um deine Reisen besser planen zu können.

Jetzt bleibt nur noch zu sagen: Gute Reise! Nutze die entspannte Verkehrslage, um die Seele baumeln zu lassen und die Herbstlandschaft zu genießen – vielleicht mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen in der Hand. Und vergiss nicht, die Musik laut aufzudrehen, während du durch die bunten Blätter fährst!