Heute ist der 4.11.2026 und die Vorfreude auf die neue Royal Enfield Himalayan 750 ist förmlich greifbar. Diese erweiterte Version der beliebten Himalayan-Familie verspricht Abenteuer auf Asphalt und Schotterstrecken. Mit einem klassischen, puristischen Erscheinungsbild spricht sie nicht nur die Herzen von Reisenden an, sondern auch die von Motorradliebhabern, die auf der Suche nach einer robusten und vielseitigen Maschine sind.

Das Herzstück der Himalayan 750 ist ein luft-/ölgekühlter Parallel-Twin mit einem Hubraum von 743 cm³, der aus der Interceptor-650-/Continental-GT-650-Familie stammt. Mit einer Leistung von 55 PS bei 7.000/min und einem Drehmoment von 63 Nm bei 5.000/min ist sie bereit, sowohl auf der Straße als auch abseits der ausgetretenen Pfade zu glänzen. Und das Beste? 90 Prozent des maximalen Drehmoments sind bereits ab 3.500/min verfügbar! Das bedeutet, dass die Maschine auch in den unteren Drehzahlbereichen ordentlich Vortrieb bietet.

Ausstattung, Fahrwerk und Elektronik

Die Himalayan 750 wartet mit einer beeindruckenden Ausstattung auf. Sie ist mit Kurven-ABS, Traktionskontrolle und einem Tempomat ausgestattet, was längere Reisen umso angenehmer macht. Die 6-Achsen-IMU erfasst Bewegung und Schräglage, während die voll einstellbare 43-mm-Upside-down-Gabel und das hintere Umlenkungsangelenk für ein komfortables Fahrverhalten sorgen. Ein Federweg von 190 mm vorne und 175 mm hinten verspricht, dass auch unebene Strecken kein Hindernis darstellen.

Die Elektronikfeatures sind ebenfalls auf dem neuesten Stand. Fünf Fahrmodi – Road, Road Sport, Rain, Trail und Custom – erlauben es dem Fahrer, die Gasannahme und die Traktionskontrolle an die jeweiligen Bedingungen anzupassen. Das runde 4-Zoll-TFT-Display mit Bluetooth-Konnektivität und Google-Maps-Navigation über die Royal-Enfield-App ist ein weiterer Pluspunkt. Wer möchte, kann sogar das kostenpflichtige Wingman-System 2.0 mit 4G-Mobilfunk und GPS hinzuwählen, um immer bestens vernetzt zu sein.

Gewicht und Ergonomie

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 223 kg ist die Himalayan 750 gut in der Handhabung, auch wenn man bei vollem Tank mit einer Reichweite von rund 400 km rechnen kann. Der Tank fasst 17,8 Liter – etwas kleiner als bei der Himalayan 450, die 20 Liter bietet. Die Sitzhöhe von 815 mm und die schmale, zweiteilige Sitzbank versprechen eine angenehme Ergonomie für Fahrer und Beifahrer. Wer es lieber etwas höher oder niedriger mag, kann auf optionale Sitzbänke zurückgreifen, die um 20 mm variierbar sind.

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Die Farbvarianten sind ebenfalls spannend: Viking Bronze und Siberia White mit Speichenrädern, Aurora Green und Tectonic Black mit Gussrädern – da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und falls du auf der Suche nach Gepäcklösungen bist, hat Royal Enfield zusammen mit Givi eine Reihe von Softgepäck, Topcases und Seitenkoffern entwickelt, die sich problemlos montieren lassen.

Marktstart und Kaufüberlegungen

Reservierungen für die Himalayan 750 in Europa sollen ab dem 3. November 2026 möglich sein, aber Preis und Auslieferungstermin für Deutschland stehen noch in den Sternen. Im Vergleich dazu ist die Himalayan 450 bereits erhältlich und kommt mit einem flüssigkeitsgekühlten DOHC-Einzylinder, der 40,02 PS leistet. Mit einem Gewicht von 196 kg und einer Bodenfreiheit von 230 mm richtet sich die 450 eher an Einsteiger und Offroad-Enthusiasten.

Die Entscheidung zwischen der Himalayan 750 und der 450 könnte für viele eine knifflige Aufgabe werden. Die 750 ist größer, leistungsstärker und auf den Touring-Einsatz ausgelegt, während die 450 sofort verfügbar ist und sich ideal für diejenigen eignet, die nicht auf den nächsten Launch warten wollen. Wer auf der Suche nach einem robusten Motorrad für Reisen ist und die Vorzüge eines Paralleltwins schätzt, der könnte mit der 750 gut beraten sein.

Insgesamt ist die Royal Enfield Himalayan 750 ein vielversprechendes neues Mitglied der Himalayan-Familie. Die Vorfreude ist groß, und die ersten Ausfahrten werden sicherlich viele Motorradliebhaber begeistern. Wer weiß, vielleicht wird sie ja das nächste große Ding auf den Straßen und in den Bergen Europas. Bis dahin heißt es abwarten und die Vorfreude genießen!