Am vergangenen Freitag fand in Grömitz der „Tourismustag Schleswig-Holstein“ statt, und wow, das war ein echter Erlebnisort für alle, die sich für die Zukunft des Tourismus in unserem schönen Land interessieren! Rund 300 Teilnehmende, darunter Tourismusexperten, Politiker und Unternehmer, trafen sich, um über die Herausforderungen und Chancen dieser Branche zu diskutieren. Klar, es gibt einige Hürden zu überwinden – so sprechen wir hier von Fachkräftemangel, steigenden Energie- und Personalkosten und natürlich von den schmaleren Geldbeuteln der Urlaubsgäste. Aber hey, so ist das Leben, oder? Man muss die Ärmel hochkrempeln und Lösungen finden!

Ein besonders interessanter Beitrag kam von Eric Horster, einem Tourismusforscher und KI-Experten von der FH Westküste. Er sieht in der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz eine echte Chance für den Tourismus. Zum Beispiel könnten digitalisierte Check-ins dazu führen, dass Hotelmitarbeitende mehr Zeit für persönliche Gespräche mit Gästen haben – das ist doch mal eine gute Aussicht! Aber er warnte auch vor automatisierten Telefonansagen, die er als störend empfindet. Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Tourismus, so Horster, liegt in der Balance zwischen Effizienz und persönlichem Service.

Herausforderungen und Strategien

Stefan Borgmann von der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TA.SH) warnt jedoch vor einem Rückgang der Übernachtungszahlen. Statt lange Familienurlaube zu machen, setzen immer mehr Reisende auf verlängerte Wochenenden zu zweit. Das verändert natürlich auch die Dynamik, und auf dem Podium wurde gefordert, die Qualität touristischer Angebote mehr in den Fokus zu rücken, anstatt nur auf steigende Gästezahlen zu setzen. Hier könnte die neue Tourismusstrategie Schleswig-Holsteins bis 2030 eine entscheidende Rolle spielen.

Die Strategie, die im April 2022 vom Landtag beschlossen wurde, zielt darauf ab, Schleswig-Holstein als „Vorreiter und Vorbild für nachhaltigen, verantwortungsbewussten Qualitätstourismus“ zu etablieren. Dabei stehen qualitative Wachstumsziele ganz oben auf der Agenda, kombiniert mit ökologischen und sozialen Aspekten. Das ist ein echter Fortschritt im Vergleich zu früheren Modellen, die sich nur auf wirtschaftliche Ziele konzentrierten. Es wird spannend, zu sehen, wie sich diese Strategie in den kommenden Jahren entwickeln wird!

Ein gemeinsames Ziel

Ein neu eingerichtetes Umsetzungsmanagement bei der TA.SH soll die Umsetzung der Strategie unterstützen. Hier gilt: Alle Akteure sind gefragt! Tourismusorganisationen, Verbände und auch die touristischen Leistungsträger müssen zusammenarbeiten. Schließlich ist der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Schleswig-Holsteins, und das darf nicht in Vergessenheit geraten. Das Kabinett hat sich zudem klar zu einem Wachstum bekannt, das jedoch nicht auf Kosten der einheimischen Bevölkerung in den Urlaubsorten gehen darf. Ein Balanceakt, der Fingerspitzengefühl erfordert!

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Der Tourismusverband Schleswig-Holstein (TVSH) ist aktiv in die Gestaltung der Strategie eingebunden und bringt zahlreiche eigene Projekte mit ein. Dabei liegt der Fokus unter anderem auf der Schaffung attraktiver Ortsbilder und der Qualitätsstärkung im Tourismus. Man kann also gespannt sein, wie sich die Landschaft des Tourismus in Schleswig-Holstein verändern wird – mit einer Mischung aus Nachhaltigkeit, Gastfreundschaft und einer Prise Innovation.

Insgesamt bleibt die Frage, wie wir als Reisende und Touristen dazu beitragen können, diese Entwicklung positiv zu beeinflussen. Es liegt an uns, die Angebote zu nutzen, die uns ein Gefühl von Verbundenheit, Qualität und Wertschätzung vermitteln. Denn am Ende des Tages ist es unser gemeinsames Erlebnis, das zählt – für uns, die Gastgeber und die Region.