Workation unter dem Nordlicht: Island als kreatives Paradies für Abenteurer
Heute ist der 7.11.2026 und ich kann euch sagen, Island hat es in sich! Wenn man an Nordlichter denkt, denkt man unweigerlich an dieses zauberhafte Land, wo man sich nicht nur dem Staunen hingeben kann, sondern auch die Möglichkeit hat, gleichzeitig zu arbeiten. Ja, richtig gehört: Workations sind hier das große Ding! Die Nächte werden länger, kälter und dunkler, und damit auch die Chancen, die magischen „Norðurljósin“ am Himmel zu sehen. Wer das Glück hat, zwischen 20 Uhr und 4 Uhr draußen zu sein, hat die besten Karten, um dieses Naturschauspiel zu erleben.
Von Reykjavík aus gibt es sogar einen Nachtbus, der für 100 Euro zu verschiedenen Sichtungsorten fährt. Und falls das Glück einen mal nicht lächelt und man keine Nordlichter sieht – keine Sorge! Man darf an einer weiteren Tour teilnehmen. Die Halbinsel Snæfellsnes, die als einer der besten Plätze für Nordlichtbeobachtungen gilt, liegt nur eine kurze Fahrt von der Hauptstadt entfernt. Übrigens, dort gibt es auch den Vulkan Snæfellsjökull, der in Jules Vernes „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ als Zugang zum Erdinneren beschrieben wird. Wer sich also für Gletscher und Abenteuer interessiert, kann diesen im Sommer sogar erklimmen.
Die besten Tipps für Nordlichtsichtungen
Die beste Zeit für die Aurora-Bewunderung ist von Anfang September bis Anfang April. Statistisch gesehen sind die Monate Februar, März, Oktober und November die besten. Klarer Himmel und wenig Lichtverschmutzung sind die Zutaten für das perfekte Nordlicht-Erlebnis. Das bedeutet, dass man von Reykjavík aus besser in die ländlicheren Gebiete wie Thingvellir oder die Westfjorde fahren sollte. In Reykjavík selbst gibt es zwar auch Sichtungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel in Grótta oder Öskjuhlíð, aber die Dunkelheit außerhalb der Stadt bietet einfach die beste Kulisse für diese himmlische Vorstellung.
Wenn ihr es wirklich abgelegen mögt, dann ist die „Blaue Bank“ in Þingeyri genau der richtige Ort. Hier gibt es nicht nur einen Co-Working-Space, sondern auch einen wunderbaren Blick auf den Fjord Dýrafjörður. Die Gründer, Arnar und Arnhildur, haben 2017 mit ihrem Sohn in das kleine Fischerdorf gezogen. Mit nur 289 Einwohnern hat man die perfekte Mischung aus Ruhe und inspirierender Natur.
Und wenn ihr mal eine Pause vom Arbeiten braucht? In Reykjavík warten kulinarische Highlights auf euch. Das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant „Dill“ ist ein echter Hochgenuss, aber auch die Preise sind nicht ohne – ein Menü kostet stolze 290 Euro. Wer etwas günstiger essen möchte, ist im Restaurant „North“ in Akureyri besser aufgehoben. Hier gibt es leckere Gerichte für etwa die Hälfte des Preises. Für einen Drink nach Feierabend ist die „Jungle Bar“ in der Nähe des Parlaments ein echter Geheimtipp.
Das Nachtleben und mehr
Das Nachtleben in Reykjavík hat einiges zu bieten, und die Bars sind oft bis spät in die Nacht gut besucht. „The Roof“ am Alten Hafen oder „Sunset“ im Marriott-Designhotel „Edition“ sind nur einige der angesagten Spots. Übrigens, das Hotel gehörte bis 2023 dem drittgrößten Staatsfonds von Abu Dhabi – die Investition von 230 Millionen Euro spricht für sich! Wer hier übernachten möchte, sollte allerdings mit Preisen ab 448 Euro pro Nacht rechnen. Aber der Komfort und die Lage sind es wert.
Ein ganz anderes Erlebnis bietet die „Deplar Farm“ auf der Trollhalbinsel. Dieses Luxusresort, das aus einer alten Schaffarm entstanden ist, kostet ab 4.400 Euro pro Nacht. Hier haben schon Stars wie Justin Bieber und Anna Wintour genächtigt. Heliskiing und andere aufregende Aktivitäten sind hier ebenfalls im Angebot.
Island ist also nicht nur ein Ort für Naturliebhaber, sondern auch ein Hotspot für kreative Köpfe, die im Co-Working-Space ihren Ideen freien Lauf lassen können. Wenn ihr auf der Suche nach Inspiration, Abenteuer und ein wenig Luxus seid, dann ist Island definitiv eine Reise wert – vor allem, wenn die Nordlichter am Himmel tanzen.
