Heute ist der 24.10.2026 und wir werfen einen Blick auf die aktuelle Urlaubssaison auf Mallorca. Die Hoteliers in beliebten Küstenorten wie Cala Ratjada, Peguera und Playa de Palma bewerten die Situation durchweg positiv. Die Auslastungen sind beeindruckend: An der Playa de Palma lag die durchschnittliche Belegung bei 85 bis 95 Prozent. Das ist doch mal eine Ansage! So kann man sich auch in Zeiten wie diesen freuen, wenn die Deutschen nicht mehr die einzige Klientel sind, die sich tummelt. Zwar gab es leichte Einbußen bei Last-minute-Buchungen, doch andere Nationalitäten haben das schnell wieder ausgeglichen. Ein Hoch auf die internationale Urlaubsfreude!

Besonders an der Playa de Palma gab es in dieser Saison einige Verbesserungen, die den Urlaubern zugutekamen. Mehr Sicherheit und eine erhöhte Polizeipräsenz sorgen für ein gutes Gefühl. Und auch die Investitionen in die Infrastruktur—da wird ordentlich Geld in die Hand genommen—machen sich bemerkbar. Eine Sonnenfinsternis im August? Ja, die wurde sogar als Anlass genutzt, um besondere Maßnahmen zu treffen—das hat die Neugier vieler Urlauber geweckt. Und das Wetter? Ungewöhnlich warm! Das hat die Saison tatsächlich verlängert, sodass die letzten Gäste auch im Oktober nicht gleich wieder verschwanden. In Peguera waren immerhin noch 75 bis 80 Prozent der Betten belegt. Man fragt sich, ob wir jetzt auch im November noch die letzten Sonnenstrahlen einfangen können.

Ein Blick auf die Zahlen

Die Zahlen sprechen für sich. Laut dem „Smart Observatory“ von PwC und dem Hotelierverband FEHM stieg der Erlös pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) im Frühjahr auf 93 Euro—das sind satte 6 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch der durchschnittliche Tagespreis (ADR) legte um 5 Prozent zu und liegt jetzt bei 119 Euro. Da kann man doch nur staunen! Bis Mai hatten bereits über 4,3 Millionen internationale Gäste die Balearen besucht und dabei mehr als 5,2 Milliarden Euro ausgegeben. Man könnte fast meinen, die Insel sei ein Magnet für Geldbeutel und gute Laune.

Doch nicht alles ist eitel Sonnenschein. In Can Picafort und Alcúdia startete die Saison schwächer als erwartet. Aber keine Panik, die Hauptsaison hat das wieder ausgeglichen. Im September und Oktober gab es eine positive Entwicklung, die die anfänglichen Sorgen schnell in den Hintergrund drängte. Auch wenn die große Hitze weniger Einfluss auf die Urlauber hatte, so machte sie den Einheimischen doch mehr zu schaffen. Hotels sind jedoch gut vorbereitet mit klimatisierten Innenräumen—da wird für den Komfort der Gäste gesorgt.

Die Gastronomie leidet

Ein ganz anderes Bild zeigt sich jedoch in der Gastronomie. Die Saison war deutlich schwieriger—nach einem schwachen Sommer kam der traditionell starke September nicht in die Gänge. Die Restaurants kämpften mit steigenden Kosten für Kraftstoff und Strom und hatten gleichzeitig mit weniger Budget von den Gästen zu tun. Es ist beunruhigend zu hören, dass viele Besuche in Restaurants für die Gäste immer mehr zu einem Luxus werden. Die Preise müssen überprüft werden, denn die steigenden Kosten nehmen den Betrieben den Gewinn. Ein Dilemma, das nicht einfach zu lösen ist.

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Und auch das Nachtleben hat gelitten. Clubs und Bars berichten von schwachen Umsätzen und mussten während der Hochsaison Personal anpassen. Teure Flüge und Unterkünfte haben auch hier ihre Spuren hinterlassen. Es ist klar, dass die Branche vorsichtiger planen muss, besonders wenn es um DJs und Buchungen geht. Der Wettbewerb ist hart—und nicht immer legal. Viele Betriebe arbeiten ohne die erforderlichen Lizenzen, und das macht es für die regulären Anbieter noch schwieriger, sich zu behaupten.

Insgesamt zeigt sich, dass Mallorca ein beliebtes Ziel bleibt, auch wenn die Herausforderungen nicht von der Hand zu weisen sind. Ein gutes Zusammenspiel von Gästen und Einheimischen könnte der Schlüssel zur nachhaltigen Entwicklung der Insel sein. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Situation in den kommenden Monaten entwickeln wird—bleiben Sie dran!