In den frühen Morgenstunden, als die ersten Sonnenstrahlen die Landschaft erhellten, machten sich die Mitarbeitenden der Kirchgemeinderäte Därstetten und Oberwil auf den Weg nach Solothurn. Mit einem Car, der die Gruppe durch die malerische Umgebung kutschierte, ging es gut gelaunt in die Stadt der Barockarchitektur. Ein erster Halt wurde im Restaurant Campagna in Belp eingelegt – der Duft von frisch gebrühtem Kaffee und warmen Gipfeli lag in der Luft und gab dem Tag einen perfekten Start.

Nach dieser kurzen Stärkung führte die Reise weiter nach Solothurn, wo die Teilnehmenden das Kloster der Kapuzinermönche besichtigten. Die alten Klostergänge, umgeben von einer Atmosphäre der Stille und Bescheidenheit, hinterließen bei den Reisenden einen bleibenden Eindruck. Es war kaum zu fassen, dass dieser Ort, geprägt von der strengen Lebensweise der Mönche, erst im Jahr 1588 gegründet wurde, nachdem Karl Borromäus dessen Errichtung vorgeschlagen hatte. Damals kamen die ersten Kapuziner aus Mailand und Sachsen, um sich hier niederzulassen.

Ein Blick in die Geschichte Solothurns

Während die Gruppe durch die Altstadt schlenderte, wurde das Wetter plötzlich ungemütlich. Wind und Regen sorgten dafür, dass viele ein warmes Plätzchen suchten. Doch so schnell ließ sich keiner die Laune verderben! Bei einer Stadtführung, die schließlich stattfand, wurde es sogar besser – der Regen ließ nach und die Teilnehmer erfuhren mehr über die spannende Geschichte Solothurns. Wusstet ihr, dass die Stadt kirchlich geteilt war? Der linksufrige Teil gehörte zum Bistum Lausanne, während der rechtsufrige Teil zum Bistum Konstanz zählte. Faszination pur!

Ein Highlight des Programms war die imposante St.-Ursen-Kathedrale, die mit ihrer Pracht und den nachgotischen Elementen alle in ihren Bann zog. Die Kirche, die gleichzeitig auch ein Teil der Klosteranlage ist, wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder erweitert und umgebaut. Dabei zeigt sich die schlichte Kapuzinertradition, die den Mönchen stets wichtig war. Die Inneneinrichtung, auch wenn sie schlicht gehalten wurde, glänzte durch die schlichte Eleganz – der Kirchenschatz, von den Solothurner Patrizierfamilien gespendet, war jedoch reich an Geschichte.

Leckeres Finale

Den Tag ließ die Gruppe im Restaurant „Zum staubigen Esel“ in Mattstetten ausklingen. Nach einem aufregenden Tag voller Eindrücke war das gemeinsame Abendessen der perfekte Abschluss. Die Kirchgemeinderäte, sichtbar zufrieden mit der Organisation, bedankten sich herzlich bei Theres Rippstein und den Mitarbeitenden der Kirchgemeinden für ihren unermüdlichen Einsatz. Ein Hoch auf die Gemeinschaft!

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Die Reise nach Solothurn ist nicht nur eine Erkundung des Klosters und der Stadtgeschichte, sondern auch ein kleiner Einblick in die Tradition und die Werte des Kapuzinerordens. Dieser wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Italien gegründet und hat sich schnell verbreitet – auch in der Schweiz. Die Kapuziner, bekannt für ihre strenge Armut und Einfachheit, engagierten sich nicht nur in der Seelsorge, sondern spielten auch eine bedeutende Rolle bei der Rückgewinnung reformierter Gebiete.

Ein solches Zusammenspiel von Geschichte und Gemeinschaft sorgt dafür, dass die Erinnerungen an diesen Tag lange nachklingen werden. Solothurn wird mit seinen charmanten Gassen und dem eindrucksvollen Kloster sicherlich einen besonderen Platz im Herzen der Reisenden einnehmen. Und wer weiß, vielleicht gibt es bald die nächste Entdeckungsreise in der malerischen Umgebung?