Bogan Business Class: Smarte Tricks für mehr Komfort in der Economy auf Langstreckenflügen
Heute ist der 20.10.2026 und ich möchte euch mitnehmen auf eine Reise in die Welt des Reisens – insbesondere, wenn es um Langstreckenflüge geht. Wer kennt es nicht? Lange Flüge, unbequeme Sitze und der verzweifelte Versuch, ein bisschen Schlaf zu finden. Dabei gibt es tatsächlich smarte Tricks, um die Reise ein wenig angenehmer zu gestalten. Es ist zwar nicht die Business Class, aber ganz ehrlich, wer hat schon immer das nötige Kleingeld für ein Upgrade?
Einige Passagiere in der Economy Class haben einen besonderen Kniff entwickelt, um sich trotzdem einen Hauch von Luxus zu gönnen. Es wird berichtet, dass manche Reisende im Fußraum schlafen – allerdings warnt Qantas davor aus Sicherheits- und Hygienegründen. Ein anderer, durchaus cleverer Ansatz ist das eigenmächtige Wechseln in eine freie Drei- oder Viererreihe nach dem Boarding. Dies funktioniert besonders gut, wenn man zu zweit reist und die Gangplätze belegt, um eine zusammenhängende Liegefläche zu schaffen. Klar, das klappt nur bei teilweise leeren Flügen – und die sind auf beliebten Strecken wie zu den Malediven oder nach New York eher selten zu finden.
„Bogan Business Class“ – Ein australischer Trend
In Australien nennt man dieses Vorgehen „Bogan Business Class“. „Bogan“ ist sozusagen der Slang für jemanden, der mit etikettefreier Art und Weise unterwegs ist. Vor dem Abflug prüfen viele Passagiere die Sitzplatzverteilung und reservieren Plätze in mutmaßlich leeren Reihen. Besonders für Langstreckenflüge von Australien nach Asien, von Europa nach Afrika oder nach Südamerika hat sich dieser Trick bewährt. Ein bisschen Risiko gehört dazu, aber hey, das eigene Wohlbefinden zählt!
Natürlich sind Airlines sich dessen bewusst und vermarkten mittlerweile freie Sitzreihen als kostenpflichtige Schlafmöglichkeit. Die Preise variieren je nach Strecke von 150 bis 400 Euro. Flüge wie bei Air New Zealand, die „Skycouch“ anbieten oder All Nippon Airways mit ihrem „Couchii“, zeigen, dass Airlines versuchen, den Komfort auf langen Reisen zu erhöhen. Auch Lufthansa hat da mit der „Sleeper’s Row“ nachgezogen. Hier gibt es drei nebeneinanderliegende Economy-Sitze, die eine Liegefläche von etwa 1,50 Metern bieten. Ein bisschen eng für große Menschen, aber hey, es ist eine Option!
Luxus und Komfort in der Business Class
Wenn wir schon beim Thema Komfort sind: Die Business Class von Qantas bietet ein ganz anderes Erlebnis. Hier bekommt man nicht nur eine eigene Kabine mit australisch inspirierten Premium-Mahlzeiten, sondern auch Zugang zu internationalen Lounges, die ein wahres Schlaraffenland sind. Dort warten saisonale Menüs von Küchenchef Neil Perry, kleine Snacks, erstklassige Weine und sogar WLAN! Am besten sind die Duschen mit Pflegeprodukten von Grown Alchemist – nach einem langen Flug einfach nur himmlisch.
Was die Bordunterhaltung angeht, sind die hochauflösenden Touchscreens auf ausgewählten Flügen ein echter Hit. WLAN ist ebenfalls verfügbar und ermöglicht es, während des Fluges E-Mails zu checken oder Restaurantbuchungen vorzunehmen. Die Verpflegung an Bord ist ebenfalls nicht zu verachten: von zeitgemäßen Menüs mit regionalen Zutaten bis hin zu Gourmetgerichten, die das Herz eines jeden Feinschmeckers höherschlagen lassen.
Die goldene Mitte: Premium Economy
Wer es nicht ganz so teuer mag, dem könnte die Premium Economy eine Überlegung wert sein. Hier hat man mehr Platz und Komfort als in der Economy, ohne gleich das komplette Budget zu sprengen. Der Sitzabstand beträgt meist 94 bis 107 cm, und die Rückenlehnen lassen sich stärker neigen. Der Service ist oftmals umfangreicher – mit aufgewerteten Menüs und sogar einem Begrüßungsgetränk vor dem Start. Das klingt doch schon verlockend, oder?
Die Kabinen sind in der Regel kleiner und ruhiger, was den Reisekomfort zusätzlich erhöht. Und für große Personen oder ältere Reisende ist der Aufpreis von etwa 30 bis 80 Prozent zur Economy oft gut angelegt. Frühbuchungen und Sonderangebote können den Preis drücken, sodass man vielleicht das nächste Mal mit mehr Beinfreiheit und einem zufriedenen Lächeln am Flughafen steht.
