Reisen ist für viele von uns mehr als nur Urlaub – es ist ein Abenteuer, eine Möglichkeit, die Welt zu entdecken und neue Kulturen zu erleben. Doch während einige Reiseziele wie Santorini, Mykonos und Barcelona immer wieder in den Reiseführern gefeiert werden, gibt es auch weniger bekannte Orte, die es wert sind, erkundet zu werden. Monika Momeni, eine erfahrene Expertin mit über 30 Jahren in der Reisebranche, empfiehlt, unsere Augen für diese versteckten Schätze zu öffnen. Sie selbst unternimmt mindestens fünf bis sechs Reisen pro Jahr und hat einige Favoriten, die sie gerne mit uns teilt.
Wie wäre es zum Beispiel mit Korfu? Diese griechische Insel ist nicht nur grün und malerisch, sondern hat auch eine charmante Altstadt, die zum Bummeln einlädt. Momeni hebt zudem die Region Chalkidiki hervor, die mit ihren traumhaften Stränden und der Nähe zur Stadt Thessaloniki aufwartet. In Spanien kann man sich in Valencia, Sevilla oder Málaga verlieren – Städte voller Leben, Kultur und dem süßen Duft von Paella, die allesamt eine perfekte Mischung aus Strand-Entspannung und kulturellem Reichtum bieten. So viel Abwechslung und doch nicht überlaufen? Das klingt verlockend! Momenis Tipps laden dazu ein, nicht nur dem Hype zu folgen, sondern auch alternative Reiseziele in Betracht zu ziehen.
Verborgene Schätze in Europa
Ein weiteres Highlight ist Salzburg, das in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus gerückt ist. Diese Stadt ist nicht nur für ihre atemberaubende Altstadt bekannt, sondern auch für ihre beeindruckende Musikgeschichte. Im Vergleich zu Wien, das oft überrannt wird, bietet Salzburg eine ruhigere, aber ebenso bezaubernde Atmosphäre. Während man durch die Straßen schlendert, kann man sich kaum dem Charme der Stadt entziehen. Es sind die kleinen Cafés, die den Duft von frisch gebackenem Apfelstrudel verströmen, die einen zum Verweilen einladen.
Aber warum sind gerade diese weniger frequentierten Ziele so wichtig? Ein Blick auf die Reisestudie 2025 zeigt, dass über 300 Millionen Auslandsreisen im kommenden Jahr prognostiziert werden. Dabei ist Nachhaltigkeit zum Hauptthema avanciert – ein Punkt, den viele Reisende bei ihrer Planung oft außer Acht lassen. Über 43 % der Reisenden geben an, dass Nachhaltigkeit für sie keine Rolle spielt, was besorgniserregend ist. Die Reisestudie hat auch gezeigt, dass Overtourismus zunehmend in den Medien thematisiert wird. Doch oft fehlen konkrete Alternativen. Hier kommen die von Momeni empfohlenen Ziele ins Spiel – sie zeigen, dass es auch anders geht.
In einer Zeit, in der die Welt so vernetzt ist wie nie zuvor, ist es an der Zeit, den eigenen Horizont zu erweitern. Mit jedem neuen Ziel, das wir entdecken, erweitern wir nicht nur unseren Wissenshorizont, sondern auch unser Verständnis für die Welt. So kann jeder von uns dazu beitragen, die Schönheit der weniger bekannten Reiseziele zu bewahren und gleichzeitig die Massen zu meiden. Das klingt nach einer Win-win-Situation, oder?