Heute ist der 3.06.2026 und ich möchte euch von einem kleinen Juwel an der Ostsee erzählen: Usedom! Diese Insel hat in den letzten Jahren einen regelrechten Aufschwung im Wintertourismus erlebt. Das mag vielleicht überraschen, aber die Zahlen sprechen für sich – die Übernachtungen sind seit der Nebensaison 2015/16 um 14 Prozent gestiegen, wie das Landesamt für innere Verwaltung Mecklenburg-Vorpommern berichtet. Wer hätte gedacht, dass die kalte Jahreszeit so viele Besucher anlocken kann? Viele Hoteliers haben sogar ganzjährig geöffnet, um ihre Mitarbeiter zu halten, obwohl der Winter oft finanziell unrentabel ist. Eine echte Herausforderung!

Die durchschnittliche Auslastung liegt im Winter bei 30 bis 40 Prozent, was für die Hoteliers eine schmale Gratwanderung ist. Um dennoch die Belegschaft in der kalten Jahreszeit zu beschäftigen, nutzen sie die Gewinne aus der Sommersaison. Manchmal hat man das Gefühl, die Insel lebt von der Sehnsucht ihrer Besucher, die oft eine langjährige Bindung zu Usedom haben – viele erinnern sich an die Zeiten in der DDR, als die Insel ein beliebtes Ziel war. Aktuell gibt es sogar Schnee am Strand! Wer hätte das gedacht? Das zieht sicher noch mehr Touristen an und sorgt für eine ganz besondere Atmosphäre.

Winterspaß und Investitionen

Ein Beispiel für die Bemühungen, die Attraktivität der Nebensaison zu steigern, ist die neu eröffnete Eisbahn in Zinnowitz, die für drei Monate rund 60.000 Euro kostet. Die Gesamtkosten könnten sogar bis zu 75.000 Euro erreichen, aber dafür wird den Besuchern ein winterliches Vergnügen geboten, das einfach zum Verweilen einlädt. Carsten Nichelmann von der Kurverwaltung Zinnowitz beschreibt die Eisbahn als eine tolle Möglichkeit, den Winter auf Usedom zu genießen. Und die Gemeinden investieren nicht nur in Attraktionen, sondern auch in Infrastruktur – in Koserow wird beispielsweise eine öffentliche Toilette für 500.000 Euro neu gebaut, um den Besuchern der neuen Seebrücke, die 2021 für rund sieben Millionen Euro eröffnet wurde, gerecht zu werden.

Die meisten Usedom-Besucher kommen aus Sachsen – jeder fünfte Tourist stammt von dort. Man könnte fast sagen, dass Usedom ein kleines Stück Heimat für viele ist. Ein Ort, an dem man die Seele baumeln lassen kann und gleichzeitig das Gefühl hat, Teil einer großen Gemeinschaft zu sein. Diese Verbindung zur Insel macht die Besuche besonders, und auch die frische, salzige Luft und das Rauschen der Wellen haben ihren ganz eigenen Charme.

Ein Wintertraum an der Ostsee

Die Insel hat sich in den letzten Jahren wirklich gemausert und bietet auch im Winter viele Möglichkeiten für Aktivitäten. Ob winterliche Strandspaziergänge oder der Genuss von heißem Glühwein in einem der gemütlichen Cafés – Usedom hat für jeden etwas zu bieten. Die Kombination aus Natur, frischer Luft und der einzigartigen Atmosphäre macht einen Besuch im Winter einfach unwiderstehlich. Und wenn man dann noch den Schnee am Strand sieht, fühlt man sich fast wie in einem Wintermärchen.

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Es ist spannend zu beobachten, wie sich der Wintertourismus auf Usedom entwickelt. Manchmal fragt man sich, ob dieser Trend in den kommenden Jahren anhält. Aber eines ist sicher: Die Insel hat sich einen Platz in den Herzen ihrer Besucher erobert, und ich kann mir vorstellen, dass viele von ihnen auch in der kalten Jahreszeit wiederkommen werden. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Region weiterentwickelt und welche neuen Attraktionen sie zu bieten hat – die Vorfreude auf den nächsten Besuch ist auf jeden Fall schon jetzt groß!