Heute ist der 12.05.2026 und ich möchte euch von einem ganz besonderen Reiseerlebnis erzählen, das mir die Augen für das Abenteuer des Ungeplanten geöffnet hat. Robin Hartmann, ein Freiberufler, der seit 2013 für TRAVELBOOK (Axel Springer) arbeitet, hat mir mit seinen Gedanken zur Spontaneität wirklich den Kopf verdreht. Er plant nämlich keine Reisen! Ja, richtig gehört. Für ihn ist Spontaneität das größte Reiseabenteuer. Diese Freiheit, selbst entscheiden zu können, wann und wohin es geht, ist für ihn wie ein Lebenselixier. Das klingt für viele vielleicht verrückt, aber genau das macht die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Robin mag es nicht, sich im Voraus festzulegen, sondern bevorzugt unvorbereitete Reisen, die oft zu den aufregendsten Abenteuern führen. Er sieht die übermäßige Planung – und seien es nur die subjektiven Online-Bewertungen – als hinderlich an. Stattdessen geht er einfach los, meist weiß er nur, in welcher Stadt er ankommt. Vor Ort möchte er mit allen Sinnen erleben: sehen, hören, schmecken, fühlen und riechen. Und das hat er 2023 in Bosnien eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Ein Spontanausflug nach Bosnien
Die Entscheidung, nach Bosnien zu reisen, fiel spontan, nachdem er auch Irland in Betracht zog. Ein günstiger Flug war schnell gebucht, und schon ging es los. Vor Ort erkundete Robin das Land mit günstigen Fernbussen und besuchte einige der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten, wie den höchsten innerstädtischen Wasserfall in Jajce und die berühmte Steinbrücke in Mostar. Aber das war noch nicht alles – sein Abenteuer führte ihn auch in den Sutjeska-Nationalpark, wo er nicht nur die majestätischen Berge bestaunen konnte, sondern auch den ältesten Regenwald Europas. Komischerweise hat ihn die Natur dort einfach überwältigt.
Was Robin besonders schätzt, sind die spontanen Gespräche mit Einheimischen, die ihn auf seinen Reisen weiterführen. Diese Dialoge sind für ihn mehr als nur Informationsaustausch – sie sind Inspiration, sie geben ihm Impulse, einfach loszuziehen, ohne viel nachzudenken. Es ist diese Unsicherheit, die für ihn der Antrieb für Abenteuer und persönliche Entwicklung ist. Das klingt doch spannend, oder?
Die Kunst der Ungeplanten Reisen
Gerade in einer Zeit, in der wir ständig von Informationen überflutet werden, ist es erfrischend, jemanden zu treffen, der mit einem so unbeschwerten Ansatz reist. Die Welt ist voller Überraschungen, und wenn wir uns darauf einlassen, können wir Erfahrungen machen, die einen für immer prägen. Das Essen der Einheimischen, das Eintauchen in die Kultur – all das sind Dinge, die man nicht planen kann, sondern einfach erleben muss. Und das hat Robin auf seine ganz besondere Weise getan.
Es ist tatsächlich beeindruckend, wie sehr er die Ungewissheit liebt. Diese Herangehensweise kann uns helfen, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Und vielleicht sollten wir alle ab und zu unseren Planungsdrang hinterfragen. Wenn wir uns einfach mal treiben lassen, können wir auch unerwartete Schönheiten entdecken, die uns sonst entgehen würden.
Weitere Gedanken über das Reisen und die Freiheit, die damit verbunden ist, findet ihr in seinem Artikel über die Kunst des Ungeplanten, den ich wirklich sehr empfehlen kann. In einer Zeit, in der alles durchgeplant scheint, ist es ein erfrischender Wind, der uns daran erinnert, dass das Leben auch ohne einen genauen Plan lebenswert ist. Wir sollten die Welt erkunden und uns von ihr inspirieren lassen, egal, wo wir sind.