Die Reise nach Chicago ist immer ein spannendes Abenteuer, und eines der ersten Ziele, die man unbedingt ansteuern sollte, ist der berühmte Navy Pier. Diese Uferpromenade am Michigansee ist nicht nur eine der bekanntesten Attraktionen der Stadt, sondern auch ein echtes Herzstück für Einheimische und Touristen. Mit einer Länge von etwa einem Kilometer kombiniert der Pier Vergnügungspark-Atmosphäre mit einer bunten Mischung aus Gastronomie, Eventflächen, Museen und Theatern. Wer hätte gedacht, dass ein Ort, der ursprünglich 1916 als „Municipal Pier“ zur Frachtabwicklung und als Passagierterminal eröffnet wurde, heute so lebendig und vielseitig ist? Die Geschichte des Navy Piers reicht bis in den Zweiten Weltkrieg zurück, als das Gelände von der US Navy für Ausbildungszwecke genutzt wurde. Was für ein spannender Wandel!
Heute ist der Navy Pier eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Chicagos, und das zu Recht. Architektonisch besticht er durch eine gelungene Kombination aus modernen Freizeit- und Eventzentren sowie historischen Backsteingebäuden. Ein echtes Highlight ist das beeindruckende „Centennial Wheel“ – ein Riesenrad mit geschlossenen Gondeln, das das ganze Jahr über genutzt werden kann. Wenn man sich in eine der Gondeln setzt, hat man einen atemberaubenden Blick über den Michigansee und die Skyline von Chicago. Und das Beste? Der Zugang zum Navy Pier ist in der Regel kostenlos. Lediglich für einige Attraktionen, Veranstaltungen und Ausstellungen können Kosten anfallen.
Kulturelle Vielfalt und Freizeitmöglichkeiten
Ein Besuch im Navy Pier ist nicht nur ein Erlebnis für die Augen, sondern auch für die Sinne. Die kulturellen Einrichtungen, die hier zu finden sind, machen das Ganze noch spannender. Das Chicago Shakespeare Theater bietet beeindruckende Aufführungen und wechselnde Museen und Ausstellungen sorgen dafür, dass es immer etwas Neues zu entdecken gibt. Ob man nun ein Fan von Theater oder Kunst ist – hier kommt jeder auf seine Kosten. Und wenn der Hunger kommt, gibt es eine Vielzahl an Gastronomieangeboten, die von gemütlichen Cafés bis hin zu gehobenen Restaurants reichen.
Die Lage des Navy Piers ist ebenfalls ein großer Vorteil – im Stadtteil Streeterville, östlich der Magnificent Mile. Man kann ihn ganz bequem zu Fuß, mit dem Bus oder Taxi erreichen. Für Reisende aus Deutschland gibt es Direktflüge zum Chicago O’Hare International Airport (ORD), was die Anreise erheblich erleichtert. Wenn man dann endlich angekommen ist, kann man sich auf die Sommermonate freuen, die als die beste Reisezeit gelten. Frühling und Herbst sind aber auch recht angenehm. Und noch ein kleiner Tipp: Trinkgeld ist in den USA üblich! In Restaurants sind etwa 15–20 % des Rechnungsbetrags angebracht.
Die Zeitverschiebung zu Deutschland beträgt in der Regel -7 Stunden, also das ideale Timing für einen Kaffee am Morgen, während die Sonne in Chicago aufgeht. Und falls man gerne fotografiert – das ist in der Regel erlaubt, allerdings sollte man aufpassen, dass man keine Drohnenaufnahmen macht, denn die sind oft eingeschränkt. Eine Auslandskrankenversicherung wird für Reisen in die USA empfohlen, um auf der sicheren Seite zu sein. Jetzt fehlt nur noch der Kofferpacken und dann kann das Abenteuer beginnen!