Die Reisewelt steht momentan Kopf – und das nicht nur wegen der aufregenden Destinationen auf unserer Bucket List. Ein Thema, das derzeit für ordentlich Wirbel sorgt, sind die steigenden Kerosinkosten. Diese führen nicht nur zu höheren Flugpreisen, sondern bringen auch die Frage mit sich: Was passiert, wenn unser Flug plötzlich ausfällt? Die Interessenvertretung der Reisebüros hat sich klar positioniert und rät aufgrund möglicher Flugausfälle zu Pauschalreisen. Warum? Ganz einfach: Pauschalreisende erhalten im Falle eines Flugausfalls Rückerstattungen für Hotelkosten und genießen somit mehr Sicherheit als bei Individualreisen. Das klingt doch schon mal gut, oder?

Doch das ist noch nicht alles. Die Preise für Langstreckenflüge steigen derzeit enorm – Air France-KLM erhöht beispielsweise die Economy-Tickets um satte 50 Euro pro Hin- und Rückflug. Auch Lufthansa und Ryanair ziehen nach und warnen vor weiteren Preissteigerungen. Laut Transport & Environment (T&E) steigen die Treibstoffkosten um 29 Euro pro Passagier für Flüge innerhalb Europas und sogar um 88 Euro für Langstreckenflüge. Ein echtes Dilemma für Reisende, die sich auf ihren Urlaub freuen!

Verbraucherrechte und Pauschalreisen

Bei Pauschalreisen gibt es jedoch einige Vorteile, die man nicht unterschätzen sollte. Veranstalter dürfen die Preise erhöhen – allerdings nur, wenn es vertraglich vorgesehen ist und maximal um 8 %. Und das auch nur mit einer rechtzeitigen Mitteilung, die spätestens 20 Tage vor Reisebeginn erfolgen muss. Ein weiterer Pluspunkt: Fluggesellschaften können Flüge bis zu 14 Tage vor Abflug annullieren, ohne dass sie dafür eine Entschädigung zahlen müssen. Allerdings haben Passagiere in diesem Fall das Recht auf einen Ersatzflug oder die Erstattung des Ticketpreises. Wenn die Annullierung kurzfristig erfolgt, muss die Airline den Reisenden zwischen Ticketerstattung und Ersatzbeförderung wählen lassen. Das klingt schon mal fair!

Wer allein Flüge bucht, sollte sich unbedingt über die Tarifbedingungen und die Umbuchungs- sowie Erstattungsregeln informieren. Bei Pauschalreisen hingegen gibt es einen gesetzlichen Insolvenzschutz, etwa durch den Deutschen Reisesicherungsfonds. Das bedeutet: Bei Insolvenz einer Airline haben Reisende schlechtere Karten, denn es gibt keinen vergleichbaren Schutz wie bei Pauschalreisen. Das sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man seinen nächsten Urlaub plant.

Beratung und Unterstützung

Die Verbraucherzentrale bietet dazu wertvolle Unterstützung an. Wer unsicher ist oder Fragen hat, kann sich über 0900er-Nummern beraten lassen, die sich mit Rechts- und Finanzfragen sowie Produkten beschäftigen. Die Kosten für ein solches Gespräch belaufen sich auf ca. 13,70 Euro, wobei die Abrechnung sekundengenau erfolgt. Das ist zwar ein kleiner Kostenfaktor, aber es kann sich lohnen, um auf der sicheren Seite zu sein. Und hey, die Ansagen vor der Verbindung sind kostenlos! Das ist doch schon mal ein netter Service.

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Man merkt, dass das Reisen in diesen Zeiten einige Herausforderungen mit sich bringt. Aber mit dem richtigen Wissen und der nötigen Vorsicht kann man sich gut auf seinen Traumurlaub vorbereiten. Schließlich gibt es nichts Schöneres, als die Vorfreude auf die nächste Reise – egal, wohin es geht!