Heute ist der 7.05.2026 und die Sonne scheint über Teneriffa. Doch die Stimmung bei Reisenden und Einheimischen ist getrübt. Ein Ausbruch des Hantavirus auf dem Expeditionsschiff „Hondius“ sorgt für Besorgnis. Das Schiff, das am 11. Mai in Granadilla de Abona anlegen sollte, hat bereits sieben von 147 Passagieren infiziert. Die spanische Gesundheitsbehörde hat klar kommuniziert, dass keine infizierten Personen an Land gehen sollen. Aber was bedeutet das für alle, die ihren Urlaub auf der beliebten Kanareninsel geplant haben? Hier gibt es mehr Informationen dazu.

Die Situation ist alles andere als einfach. Reisende, die sich unsicher fühlen, haben die Möglichkeit, ihre Reise vorzeitig abzubrechen. Allerdings hängt eine Rückerstattung von den Vertragsbedingungen ab. Das Risiko einer Hantavirus-Übertragung wird als „äußerst gering“ eingeschätzt, was die Lage etwas beruhigt. Dennoch sind die Symptome einer Hantavirus-Infektion – hohes Fieber, extreme Erschöpfung, starke Glieder- und Kopfschmerzen – alles andere als angenehm. Der Hauptinfektionsweg sind die Ausscheidungen von Nagetieren, daher sollten Reisende Orte mit Ratten und Mäusen lieber meiden und auf Hygiene achten.

Was ist das Hantavirus?

Das Hantavirus ist ein Virus, das vor allem durch Nagetiere übertragen wird. Der aktuelle Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ betrifft den Andes-Typ des Hantavirus, der auch Mensch-zu-Mensch-Übertragungen in seltenen Fällen ermöglichen kann. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat bereits Maßnahmen koordiniert und steht in Kontakt mit den zuständigen Gesundheitsbehörden. Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) beträgt die Inkubationszeit typischerweise zwei bis vier Wochen, was bedeutet, dass einige Passagiere möglicherweise noch gar nichts von einer Infektion wissen. Hier gibt es weitere Details.

Besonders tragisch ist, dass bereits drei Passagiere, darunter auch eine Frau aus Deutschland, verstorben sind. Das wirft einen Schatten auf die gesamte Reise und die Vorfreude vieler Reisender. Spanien versucht, die Situation schnell zu klären und hat in Abstimmung mit der WHO und der EU entschieden, dass das Schiff anlegen darf. Dennoch protestiert der Präsident der Kanaren, Fernando Clavijo, gegen diese Entscheidung und fordert ein Treffen mit dem spanischen Regierungschef. Mehr dazu erfährst du hier.

Für die verbleibenden Passagiere auf dem Schiff bleibt zu hoffen, dass sie gesund bleiben. Auch wenn die Gesundheitsministerin Mónica García betont, dass alle asymptomatisch sind, bleibt die Unsicherheit. Wenn du also deinen Urlaub auf Teneriffa geplant hast, informiere dich gut und bleibe wachsam. Die wunderschöne Insel hat viel zu bieten, aber die Gesundheit sollte immer an erster Stelle stehen.

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