Heute ist der 26.05.2026, und ich kann euch sagen, die literarische Welt ist in Aufruhr! Yáng Shuāng-zǐ und die Übersetzerin Lin King haben mit ihrem Werk „Taiwan Travelogue“ den International Booker Prize 2026 gewonnen. Und das ist nicht einfach nur ein Preis – das ist ein Meilenstein für die taiwanesische Literatur. Es ist das erste Mal, dass ein auf Mandarin-Chinesisch geschriebener Roman diesen Preis erhält und ins Englische übersetzt wird. Wow!

„Taiwan Travelogue“ entführt uns in die 1930er Jahre – eine Zeit, in der Taiwan von Japan besetzt war. Die Geschichte dreht sich um die Reiseerinnerungen einer japanischen Schriftstellerin, die auf einer kulinarischen Entdeckungsreise durch Taiwan ist. Dabei begegnet sie einem lokalen Dolmetscher, und zwischen den beiden entwickelt sich eine Beziehung, die sowohl romantisch als auch komplex ist. Natasha Brown, die Vorsitzende der Jury, beschreibt das Buch als „fesselnd“ und „ironisch anspruchsvoll“ und hebt die Themen Sprache und Macht hervor. Man fragt sich unweigerlich, welche Geheimnisse in dieser historischen Kulisse verborgen liegen!

Ein neues Kapitel für die taiwanesische Literatur

Yáng Shuāng-zǐ selbst ist ein kreatives Multitalent – sie schreibt nicht nur Belletristik, sondern auch Essays und Drehbücher für Videospiele. Ihre Recherche zu den Themen Reisen und Essen hat ihr Leben in zwei wesentlichen Aspekten verändert, und das merkt man dem Buch an. Es ist mehr als nur eine kulinarische Reise; es ist eine Reflexion über die Vergangenheit und die Schwierigkeiten, mit denen die taiwanesische Bevölkerung konfrontiert war. Lin King, die talentierte Übersetzerin, hebt hervor, dass das Buch auch Humor und kleine Streitereien enthält – Dinge, die das Leben lebenswert machen, selbst in schwierigen Zeiten.

„Taiwan Travelogue“ gewann nicht nur den International Booker Prize, sondern auch bereits den National Book Award 2024 in der Kategorie Übersetzung. Und das ist schon eine Leistung! Die Jury hat aus 128 eingereichten Büchern ausgewählt, und es ist spannend zu hören, dass der Roman auf der Shortlist der besten Werke landete. Darunter waren auch namhafte Autoren wie Daniel Kehlmann und Marie NDiaye. Ein wahres Feuerwerk an Talenten!

Ein Blick auf die internationale Rezeption

Das Buch wurde in 23 Territorien verkauft, darunter Serbien, Indonesien und Brasilien. Es scheint, als ob „Taiwan Travelogue“ die Welt im Sturm erobert und dabei hilft, die taiwanesische Literatur auf die internationale Bühne zu bringen. Es ist ein Queerer historischer Roman, der Einblicke in eine weitgehend verborgene Vergangenheit bietet. Die Jury hat das Buch als „fesselnd, hintergründig und raffiniert“ beschrieben – und das sind keine leichten Worte. Die Übersetzung von Lin King hat dem Werk eine zusätzliche Ebene verliehen, die das Leseerlebnis wirklich bereichert.

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Und während der Preis mit einer Prämie von 50.000 £ (etwa 67.000 $) verbunden ist, wird diese zwischen Autor und Übersetzer geteilt. Das ist eine schöne Geste, die die Zusammenarbeit zwischen Schriftstellern und ihren Übersetzern würdigt. Es ist eine Erinnerung daran, wie wichtig es ist, die Stimmen aus verschiedenen Kulturen zu hören und zu verstehen – schließlich sind es die Geschichten, die die Welt zusammenbringen.

Insgesamt zeigt dieser Preis, wie Literatur Brücken schlagen kann, und ich bin mir sicher, dass „Taiwan Travelogue“ nicht nur in der literarischen Gemeinschaft, sondern auch bei den Lesern große Wellen schlagen wird. Es lohnt sich also, einen Blick in dieses außergewöhnliche Werk zu werfen! Wenn ihr mehr über die Hintergründe erfahren möchtet, schaut euch unbedingt die ausführlichen Berichte auf European Circle und NPR an.