Reisen – ein Wort, das bei vielen von uns Sehnsüchte weckt. Die Vorstellung von fernen Ländern und neuen Abenteuern lässt das Herz höher schlagen. Doch manchmal wird aus der Freiheit des Reisens ein Gefängnis des Stresses. Maria Laposata und ihr Mann haben das schmerzlich erfahren. Nach einem Jahr voller Reisen kehrten sie zurück und fanden die alltäglichen zweiwöchigen Urlaube eher belastend. Es war nicht nur die Rückkehr, die sie angsterfüllt, sondern auch das Gefühl, nach kürzeren Reisen schlechter dazustehen als zuvor. Man fragt sich: Wie kann das sein? Hier beginnt die spannende Geschichte von Maria und ihrem Mann, die sich entschlossen, einen neuen Weg zu gehen.
Statt der gewohnten Urlaubsroutine entschieden sie sich für eine einmonatige Arbeitsreise, die sie direkt nach Frankreich führte. Im Jahr 2023 wagten sie ein Sabbatjahr und reisten durch Ostafrika, Marokko und Südostasien. Bei ihrer Rückkehr nach Los Angeles planten sie eine Reise zu den griechischen Inseln Syros und Paros sowie nach Malta. Ein Wochenendtrip nach Dublin sollte den Abschluss bilden. Der Anfang war vielversprechend: Ein Kochkurs auf Syros, der sie mit der lokalen Küche vertraute machte, und das Erkunden der Umgebung – das klang nach Urlaub pur! Doch nach dem Kochkurs überkam Maria der Druck, die Zeit optimal zu nutzen. Stress schlich sich wieder ein, und die Angst vor der Rückkehr in den Alltag wurde zur ständigen Begleiterin. Es wurde klar: Diese Art des Reisens war nicht die Lösung.
Ein neuer Ansatz für Reisen
Maria und ihr Mann begannen zu reflektieren. Sie sprachen darüber, wie selten sie von Reisen wirklich glücklich zurückgekehrt waren. Einzig ein Monat in Alaska, wo sie arbeiteten und die Natur erkundeten, blieb als positive Ausnahme in Erinnerung. Das brachte sie auf die Idee, den typischen zweiwöchigen Urlaub hinter sich zu lassen und stattdessen einen einmonatigen Arbeitsurlaub zu gestalten. Im Januar 2023 verbrachten sie diesen in Südfrankreich. Nick passte seine Arbeitszeit an, und Maria genehmigte sich ihren eigenen Urlaub. So entstand eine entspannte Routine in Nizza, wo sie auf lokalen Märkten einkauften und wöchentlich neue Küstenstädte entdeckten. An den Wochenenden reisten sie weiter und besuchten über 20 Städte. Der Höhepunkt ihrer Reise war ein verlängertes Wochenende in Paris, ohne die übliche Angst vor der Rückkehr in den Alltag. Es war ein erfüllendes Erlebnis, das sie dazu brachte, bereits über zukünftige Reisen nachzudenken.
Doch was lernen wir aus Marias Reiseerfahrungen? Wenn Reisen Stress und Ängste auslösen, kann es hilfreich sein, sich Unterstützung zu suchen. Menschen, die unter spezifischen Reiseängsten oder sozialen Ängsten leiden, können von reisepsychologischer Beratung profitieren. Diese Form der Unterstützung ist besonders für Personen geeignet, die ein starkes Bedürfnis nach Planung und Organisation haben. Oft fehlt es an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, was das Reisen kompliziert macht. Ein gewisser Grad an Unzufriedenheit mit den eigenen Verhaltensmustern kann der erste Schritt zu einem neuen, entspannenderen Reiseansatz sein. Hier gibt es weitere Informationen zu diesem Thema.
Reisen sollte nicht zur Belastung werden, sondern ein Genuss sein! Es ist an der Zeit, die eigene Sichtweise auf das Reisen zu überdenken und vielleicht neue Wege auszuprobieren, um mehr Freude und weniger Stress aus den Abenteuern zu schöpfen.