Felicitas Hoppe, geboren am 22. Dezember 1960 in Hameln, hat sich in der deutschen Literaturszene als bemerkenswerte Schriftstellerin etabliert. Ihre Werke umfassen Erzählungen, Romane, Kinderbücher und Essays, die seit 1996 das literarische Feld bereichern. Besonders hervorzuheben ist ihr Roman „Pigafetta“, in dem sie ihre eindrucksvolle Weltreise auf einem Containerschiff literarisch verarbeitet. Diese Reise, die sie 1998 unternahm, wird von Hoppe als eine der bedeutendsten Erfahrungen ihres Lebens beschrieben und spiegelt die Sehnsucht wider, die hinter dem Reisen steht: die Hoffnung, immer noch etwas zu entdecken.

Hoppe beschreibt sich selbst als ehemalige Stubenhockerin, die das Reisen erst spät für sich entdeckte. Ihre Mutter, die eine große Aufbruchslust hatte, ermutigte die Kinder, trotz begrenzter Mittel zu reisen. Hoppes eigene erste große Reise führte sie in die USA, wo sie anderthalb Jahre studierte. Diese Erfahrungen prägen ihr Verständnis von Reisen, das sie als mehr sieht als nur das Unterwegssein von Punkt zu Punkt. „Es gibt keine Innenwelt ohne Außenwelt“, betont sie und unterstreicht die Wichtigkeit, die eigene Innenwelt mit der Außenwelt abzugleichen.

Die Faszination des Reisens

In ihrem neuesten Buch „Reisen“, das am 21. April 2026 veröffentlicht wird, betrachtet Hoppe das Phänomen des Reisens aus verschiedenen Perspektiven. Das Werk, das im Verlag Hanser Berlin erscheint, umfasst 128 Seiten und wird für 20 Euro erhältlich sein (ISBN: 978-3-446-28414-2). In ihren Überlegungen reflektiert sie auch über ihre Kindheit, in der sie keine konventionellen Urlaube machte. Selbst eine Bahnfahrt von Hameln nach Hildesheim kann für ein Kind aufregend sein und die Neugier auf die Welt wecken.

Hoppe hat auch aufregende Reisen unternommen, wie beispielsweise die Fahrt mit 100 europäischen Schriftstellern im Jahr 2000 mit einem Zug von Lissabon nach Moskau. Dieses Projekt beschreibt sie als „fantastisch“ und zeigt ihren Enthusiasmus für das Reisen und die kulturellen Begegnungen, die damit verbunden sind. Heute plant sie keine spezifischen Reisen mehr, sondern hofft auf Einladungen und die Gesellschaft von Reisepartnern, was eine entspannte und offene Herangehensweise an das Reisen darstellt.

Eine vielseitige Karriere

Die Trägerin des Georg-Büchner-Preises 2012 ist nicht nur eine erfolgreiche Autorin, sondern auch eine engagierte Lehrerin und Journalistin. Nach ihrem Abitur am Viktoria-Luise-Gymnasium in Hameln studierte sie in Hildesheim, Tübingen, Eugene (Oregon), Berlin und Rom Literaturwissenschaft, Rhetorik, Religionswissenschaft und Sprachen. Hoppe lebt mittlerweile in Berlin und verbringt regelmäßig einige Monate im Jahr in Leuk, Schweiz. Ihre Hauptinteressen sind Literatur, Musik und Geschichte, und sie arbeitet gelegentlich mit bildenden Künstlern zusammen.

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Felicitas Hoppes Gesamtwerk ist in mehrere Sprachen übersetzt worden und umfasst nicht nur Romane, sondern auch Kinderbücher und Beiträge für Schulbücher. Mit zahlreichen Auszeichnungen und Stipendien, darunter der Große Preis des Deutschen Literaturfonds im Jahr 2020, hat sie sich einen festen Platz in der deutschen Literatur erarbeitet. Ihre Werke wie „Picknick der Friseure“ (1996) und „Prawda. Eine amerikanische Reise“ (2018) sind Beispiele für ihre Vielseitigkeit und ihr kreatives Schaffen.

Für weitere Informationen über Felicitas Hoppe und ihre inspirierenden Reisen sowie ihre literarischen Werke, können Sie das umfassende Interview mit ihr auf NDR und die detaillierte Betrachtung auf SWR nachlesen. Mehr über ihr Lebenswerk erfahren Sie auch auf Wikipedia.