Es gibt nichts Schöneres, als das Herz Frankreichs zu erkunden! Vor ein paar Tagen haben wir uns auf eine unvergessliche Reise ins malerische Burgund begeben, und ehrlich gesagt, ich bin immer noch ganz begeistert von den Eindrücken. Der Start unserer Tour war in Herisau, wo wir uns mit dem Reisesegen „Ihr seid das Salz der Erde“ auf den Weg gemacht haben. Von dort ging es über Pratteln, durch Lörrach und Mülhausen weiter zur Königlichen Saline von Arc-et-Senans. Was für ein Meisterwerk der Industriearchitektur aus dem 18. Jahrhundert! Die Saline, ein UNESCO-Weltkulturerbe, zeigte uns eindrucksvoll, wie wichtig Salz in der damaligen Zeit war. Ein kurzer Stopp dort und schon waren wir auf dem Weg nach Beaune, wo wir unser Hotel bezogen und den Abend bei einem gemeinsamen Essen ausklingen ließen.

Der zweite Tag begann mit einem spirituellen Impuls, der uns alle nachdenklich stimmte: „Was ihr einer oder einem meiner geringsten Schwestern und Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan.“ In Beaune, der historischen Hauptstadt der burgundischen Weinregion, erkundeten wir die Stadt bei einer Führung. Hier liegt das Hôtel-Dieu, ein ehemaliges Spital, dessen farbenfrohes Dach einfach atemberaubend ist. Nach diesem kulturellen Hochgenuss fuhren wir nach Nuits-Saint-Georges. Dort besuchten wir L’Imaginarium, wo wir alles über die Weinherstellung erfuhren. Natürlich durfte die Degustation regionaler Weine nicht fehlen! So kehrten wir nach Beaune zurück, um den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen zu beschließen.

Ein Tag in Dijon und die Route des Grands Crus

Am dritten Tag führte uns der Weg nach Dijon, der Hauptstadt Burgunds. Hier erfuhren wir von einem fachkundigen Führer viel über die Geschichte der Herzogsresidenz und den berühmten Dijon-Senf. Unbedingt erwähnenswert ist die Altstadt, die mit ihren restaurierten Fachwerkhäusern und dem Musée des Beaux-Arts begeistert. Ein weiteres Highlight war die „Route des Grands Crus“, die sich durch die malerischen Weinstädtchen schlängelt. Während eines spirituellen Impulses, bei dem uns Jesus‘ Worte „Ich bin der Weinstock – ihr seid die Reben“ in den Sinn kamen, wurde uns die Bedeutung der Weinbautradition in dieser Region klar. Nach einem weiteren Abendessen in Beaune waren wir alle voller neuer Eindrücke.

Der vierte Tag führte uns nach Taizé, wo wir mit den Brüdern ein Mittagsgebet hielten. Auf dem Weg nach Cluny legten wir einen Halt für ein gemeinsames Picknick ein. Cluny ist beeindruckend – die ehemalige Benediktinerabtei ist die größte Klosteranlage der Christenheit und hat uns sehr berührt. Nach einem weiteren Abendessen in Beaune war die Vorfreude auf den nächsten Tag groß.

Die heiligen Stätten und kulinarischen Genüsse

Am fünften Tag bestiegen wir die Basilika Sainte-Madeleine in Vézelay. Die Atmosphäre war ergreifend, und während des Gottesdienstes für die heilige Maria Magdalena in einer Seitenkapelle spürte man die Spiritualität des Ortes. Danach besuchten wir das Schloss Époisses, wo wir uns eine köstliche Käse-Degustation gönnten – ein wahrer Gaumenschmaus! Auch das Zisterzienserkloster Fontenay stand auf unserem Plan, und ich kann euch sagen, die Ruhe dort ist einfach himmlisch. Der letzte Abend in Beaune war dann der perfekte Zeitpunkt, um Erinnerungen auszutauschen und die Erlebnisse Revue passieren zu lassen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Am sechsten Reisetag, begleitet von dem Psalmwort „Herr, du mein Fels und meine Burg…“, fuhren wir nach Belfort, bekannt für seine imposante Festung und den Löwen von Belfort. Die Heimreise über Lörrach in Richtung Ostschweiz war gefüllt mit vielen Erinnerungen und Erlebnissen, die uns sicherlich noch lange begleiten werden. Ein großes Dankeschön geht an Christian Ramsauer für das sichere Fahren und an Reto Oberholzer für die besinnlichen Impulse.

Burgund ist ein echtes Paradies für Genießer. Die empfohlene Reisedauer von 3 bis 4 Tagen ist ideal, um all die Schönheiten dieser Region zu entdecken. Und wenn ihr noch mehr Zeit habt, dann plant doch einen Ausflug ins nahegelegene Beaujolais – nur eine Stunde von Santenay entfernt! Campingplätze wie der Camping Municipal Les Cent Vignes in Beaune sind perfekt, um die Natur zu genießen und gleichzeitig die Stadt zu erkunden. Wenn ihr in Dijon seid, verpasst nicht die Les Halles, die markanten Markttage, an denen frische Produkte und lokale Spezialitäten angeboten werden. Burgund ist nicht nur für seine Weine bekannt, sondern auch für kulinarische Highlights wie Bœuf Bourguignon, Oeufs en Meurette und Weinbergschnecken – ein wahrer Festschmaus!

Ein Ausblick auf unsere nächste Reise ins Salzkammergut, wo wir im Voralpenhotel Schmoller übernachten werden, lässt die Herzen höher schlagen. Ich freue mich schon darauf, diese Region mit all ihren naturnahen Schönheiten zu entdecken!