Heute ist der 19.05.2026 und in der kleinen Gemeinde Bargeshagen, die sich in der malerischen Umgebung von Mecklenburg-Vorpommern befindet, stehen einige bedeutende Veränderungen an. Die Bundesstraße 105, ein wichtiger Verkehrsweg für Touristen und Einheimische, wird von Juni bis September grundlegend saniert. Diese Nachricht sorgte kürzlich für einige besorgte Gesichter unter den Anwohnern und Gewerbetreibenden, die vom Tourismus leben. Bei der Sitzung der Gemeindevertretung Admannshagen/Bargeshagen in der Kulturscheune wurde die Problematik ausführlich diskutiert. Die Anwohner haben Angst, dass sie während der Bauarbeiten zeitweise nicht zu ihren Grundstücken gelangen können, was natürlich zu Unmut führt.
Die Bauarbeiten sind unvermeidlich, wie Bürgermeister Hans-Peter Stuhr (CDU) betont. Er führt Gespräche mit dem Straßenbauamt, um die Bedenken der Bürger zu besprechen. Gewerbetreibende sind besonders in Sorge um die anstehenden Bauarbeiten, da sie befürchten, eine ganze Saison zu verlieren. Schließlich hängt ihr Einkommen oft von den zufriedenen Touristen ab, die in die Region reisen, um die Schönheit der Landschaft und die Gastfreundschaft der Menschen zu genießen. Diese Bedenken sind nicht unbegründet, denn die Bauarbeiten sollen abschnittsweise erfolgen, was bedeutet, dass die Zufahrten zu vielen Geschäften zeitweise gesperrt werden könnten.
Die Details der Sanierung
Die Erneuerung der B105 ist für den Zeitraum vom 15. Juni 2026 bis zum 8. September 2026 angesetzt. Während dieser Zeit werden die Anlieger in bestimmten Abschnitten der Straße, insbesondere in den Wohngebieten „Am Soll“ und „Siedlungsweg“, sowie in der Nähe des Pflegeheims „Kleine Freiheit“, mit Einschränkungen rechnen müssen. Die Kreisstraße K 11 bleibt jedoch bis zum Birkenweg jederzeit frei, was eine kleine Erleichterung für die Anwohner darstellt.
Um das Informationsbedürfnis der Gewerbebetriebe und öffentlichen Stellen zu decken, wird es nach der Vergabe der Bauleistungen eine Informationsveranstaltung geben. Hier können die Betroffenen sich über die genauen Bauzeiten und die Auswirkungen auf ihre Geschäfte informieren. Das ist sicherlich eine wichtige Gelegenheit, um Ängste abzubauen und einen Dialog zu führen. Es bleibt abzuwarten, wie die geplanten Maßnahmen letztendlich umgesetzt werden und ob die Bedenken der Gewerbetreibenden Gehör finden.
Ein Blick in die Zukunft
Neben den Bauarbeiten gibt es jedoch auch positive Nachrichten aus der Gemeinde. Die Gemeindevertretung hat beschlossen, den Konzessionsvertrag mit dem Stromversorger „e.dis“ für weitere 20 Jahre fortzuführen. Dies bedeutet, dass das Unternehmen weiterhin das Leitungsnetz betreiben wird, was für die lokale Versorgung von großer Bedeutung ist. Zuletzt zahlte „e.dis“ eine Konzessionsabgabe von 63.000 Euro pro Jahr an die Gemeinde, abhängig vom Stromverbrauch. Diese Einnahmen könnten helfen, die Herausforderungen, die die Bauarbeiten mit sich bringen, besser zu bewältigen.
Die Sanierung der B105 wird sicherlich ihre Herausforderungen mit sich bringen, doch sie ist gleichzeitig eine Chance für die Region, sich weiterzuentwickeln und für die Zukunft gut aufzustellen. Trotz der Sorgen, die die Anwohner und Gewerbetreibenden äußern, könnte eine modernisierte Straße letztlich auch dazu beitragen, den Tourismus zu fördern und die lokale Wirtschaft zu stärken. Wenn alles gut läuft, könnte die Zeit der Bauarbeiten vielleicht sogar als Übergangsphase in eine blühende Zukunft betrachtet werden – eine, die hoffentlich bald wieder von Touristen und Einheimischen gleichermaßen genutzt wird.
Für weitere Informationen zu den Bauarbeiten und deren Auswirkungen auf die Gemeinde, schaut doch mal [hier](https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/rostock/bargeshagen-angst-um-tourismus-wegen-bauarbeiten-auf-der-b105,mvregiorostock-3498.html) vorbei oder informiert euch [hier](https://admannshagen-bargeshagen.de/2026/05/08/vorinformation-vollsperrung-der-b105-zwischen-bargeshagen-und-sievershagen/) über die Details der Vollsperrung.