Heute ist der 28.05.2026, und während wir uns in die warme Jahreszeit hineinbewegen, kommt die Sehnsucht nach Reisen auf. Besonders spannend ist die Entdeckung von Orten, die in Filmen und Büchern verewigt wurden. Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Mortar Research, die im Auftrag von Evan Evans durchgeführt wurde, zeigt, dass sich 83 Prozent der britischen Teilnehmer für literarische oder filmische Destinationen interessieren. Das ist eine beeindruckende Zahl! Immerhin haben 25 Prozent der Befragten bereits einen Ort besucht, der in einer Literaturverfilmung vorkam. Man könnte sagen, das Fernweh wird durch die Geschichten, die wir lieben, noch verstärkt.

Die Gründe für diese Reisebegeisterung sind vielfältig. 41 Prozent der Teilnehmer möchten auf den Spuren ihrer Lieblingscharaktere wandeln. Ich kann das gut nachvollziehen – wer möchte nicht einmal im Grünen von Oxford oder den mystischen Yorkshire Moors die Atmosphäre der eigenen Lieblingsgeschichte erleben? 24 Prozent der Befragten empfinden Bücher und Filme sogar als eine Art, Reiseziele interessanter oder romantischer zu finden. Und wenn wir uns die Inspirationsquellen für diese Reisen anschauen, wird klar: Fernsehserien, berühmte Bücher und auch die Klassiker aus der Schulzeit sind große Anreize. Komischerweise scheinen auch Empfehlungen von Freunden eine Rolle zu spielen, aber ich glaube, dass viele von uns sowieso gerne ihren eigenen Weg gehen.

Beliebte Reiseziele

Wenn wir über beliebte literarische und filmische Reiseziele in Großbritannien sprechen, kommen einige echte Highlights auf den Tisch. Oxford führt die Liste an, mit 44 Prozent der Befragten, die diese Stadt als Ziel nennen. Und wenn man darüber nachdenkt, ist das kein Wunder. Die Universitätsstadt hat nicht nur eine reiche Geschichte, sondern auch eine wundervolle Kulisse für zahlreiche Geschichten. Die Yorkshire Moors, Windsor Castle und der Globe Theater folgen dicht dahinter. Diese Orte sind allesamt mit Werken von Größen wie Jane Austen und William Shakespeare verbunden – da wird Literatur lebendig!

Aber wie sieht es mit dem Reiseverhalten der Deutschen aus? Laut der ADAC Tourismusstudie 2025, die über 5000 Personen befragte, wird ein stabiler Anteil von 58 Prozent der Deutschen weiterhin Urlaubsreisen von mindestens fünf Tagen unternehmen. Interessanterweise haben sich die „Vielurlauber“ – also Personen, die mehr als fünf Reisen pro Jahr machen – von 3 Prozent auf 8 Prozent erhöht. Ein gewisser Trend in Richtung Ausland ist ebenfalls zu erkennen, denn 69 Prozent der Befragten planen, 2024 ins Ausland zu reisen, während nur 31 Prozent innerhalb Deutschlands bleiben möchten. Das wirft die Frage auf: Schwindet die Faszination für die heimischen Reiseziele?

Ein weiterer spannender Punkt ist, dass 44 Prozent der Deutschen ihre Urlaube mittlerweile vier Monate im Voraus buchen. Das zeigt, dass die Menschen sich Gedanken machen und planen, um die besten Erlebnisse zu sichern. Auch die Nutzung des Flugzeugs steigt – von 32 Prozent im Jahr 2022 auf 37 Prozent in 2024. Dabei bleibt das Auto nach wie vor das häufigste Verkehrsmittel. Das zeigt, dass trotz aller Trends und Veränderungen die Liebe zur Freiheit auf der Straße ungebrochen ist.

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Die ADAC-Studie bringt auch interessante Aspekte zutage, wenn es um Overtourism geht. 72 Prozent der Befragten sehen dieses Phänomen als Problem an, und 61 Prozent meiden betroffene Urlaubsorte. Das ist ein starkes Signal! Immer mehr Menschen scheinen sich bewusst zu sein, wie wichtig es ist, überfüllte Destinationen zu meiden, um die Schönheit der Natur zu bewahren. Nachhaltigkeit und politische Stabilität scheinen weniger Einfluss auf die Reiseplanung zu haben, doch die Sehnsucht nach intakter Natur bleibt stark.

Insgesamt zeigt sich, dass das Reiseverhalten im Wandel ist – beeinflusst durch persönliche Vorlieben, gesellschaftliche Trends und das Bedürfnis nach Authentizität. Ob auf den Spuren literarischer Helden oder in den idyllischen Landschaften Deutschlands, eines ist sicher: Reisen bleibt eine der schönsten Möglichkeiten, die Welt zu entdecken und neue Inspiration zu finden. Wer weiß, vielleicht führt der nächste Weg ja direkt in die Geschichten, die wir immer geliebt haben.